ILWEA-BLOG 2016 (1) - Homepage Frankenlandschule

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ERASMUS +
ILWEA-Projekt
Blog-Tagebuch zum 3. Englandpraktikum
 
Intercultural learning and work experience for apprentices
Interkulturelles Lernen und Berufserfahrung für Auszubildende

Am nächsten Freitag, den 26. Februar 2016, ist es wieder soweit: 15 Berufsschülerinnen und -schüler der Frankenlandschule aus den Bereichen Büro, Industrie und Informatik sowie eine Schülerin der Zentralgewerbeschule Buchen brechen nach Guildford, England, auf, um dort während der darauf folgenden drei Wochen ein Praktikum in ortsansässigen Betrieben und Institutionen sowie einen Sprachkurs am Guildford College zu absolvieren. Ergänzt werden Praktikum und Sprachkurs durch geplante Exkursionen nach London, Brighton, einem der bekanntesten Seebäder Englands, und Hampton Court Palace, einer ehemaligen Residenz der englischen Könige. Der Aufenthalt wird durch das Programm Erasmus+ Berufsbildung der Europäischen Union finanziell gefördert, wodurch etwa zwei Drittel der Aufenthalts- und Programmkosten abgedeckt werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ILWEA-Projekts haben sich in den vergangenen Wochen an fünf Samstagvormittagen sowohl sprachlich als auch landeskundlich auf den dreiwöchigen Auslandsaufenthalt vorbereitet und fiebern nun der Abreise entgegen.
Freitag, 26. Februar 2016: Abflug nach Guildford
Nach langen Wochen der Vorbereitung, Vorfreude, Anspannung und Aufregung war es heute Morgen endlich soweit: Pünktlich um 8:15 Uhr waren alle 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer samt Gepäck vor der Frankenlandschule versammelt und bereit mit dem Flughafentransfer in erster Etappe in Richtung England zu starten. Anfahrt zum Stuttgarter Flughafen, Check-in und Security Check klappten problemlos und ohne Verzögerungen, sodass noch genügend Zeit für einen kleinen Mittagssnack im Terminal blieb. Das Bording ging zügig von statten und kaum waren wir an Bord, schloss sich schon die Flugzeugtüre hinter uns. Der Flug nach London-Heathrow verlief angenehm und nach 1 Stunde 15 Minuten landeten wir bereits auf englischem Boden. Einige konnten bereits beim Landeanflug einige Blicke auf die City of London durch Wolkenlücken hindurch erhaschen und damit einen ersten Vorgeschmack auf die erste Exkursion am Sonntag nach London bekommen. 
Kurz nach der Gepäckabholung trafen wir auf Roz Naysmith unsere Projektkoordinatorin vom Guildford College, die uns im Bus nach Guildford begleitete. Am Merrist Wood Campus des Guildford College wurden wir bereits von den meisten Gasteltern erwartet und freudig in Empfang genommen. Die anderen wurden bald darauf ebenfalls abgeholt und erreichten nur kurze Zeit später ihr Zuhause für die kommenden drei Wochen.
Nach dem Auspacken der Koffer und dem Abendessen in der Gastfamilie trafen sich fast alle Teilnehmer mit mir zum kurzen Ausklang und zum Austausch erster Eindrücke im Wetherspoon Pub. Alle berichteten begeistert von ihrem ersten Zusammentreffen mit ihren Gasteltern und dem ersten englischen Abendessen, das den Berichten zu Folge allen geschmeckt hat.
Nach diesem erfolgreichen Start wünsche ich allen Teinehmern ein gutes und schnelles Einleben sowie drei erlebnisreiche und unvergessliche Wochen hier in England. 

Greetings from Guildford
Heike Müller 

Samstag, 27. Februar 2016: Ortserkundung Guildford
Heute Morgen haben wir uns um 9:30 Uhr an der Friary Bus Station getroffen, um Bustickets für die ganze Woche zu kaufen. Das erste Gesprächsthema war natürlich die erste Nacht in den Gastfamilien, von der jeder begeistert berichtete. Nachdem wir alle mit den Bustickets versorgt waren, führte uns Frau Müller in Guildford herum und zeigte uns die Sehenswürdigkeiten. Wir haben uns Guildford Castle, die „Alice through the Looking Glass statue“, das Rathaus von Guildford und vieles mehr angeschaut. Die Sightseeing-Tour machte uns alle durstig und hungrig. Deshalb beschlossen wir zur Mittagszeit eine Pause einzulegen, um uns aufzuwärmen und auszuruhen. Da kam uns ein Café im Friary Centre gerade recht. Nachdem alle gestärkt waren, liefen wir zur University of Surrey, um uns die zukünftigen Arbeitsplätze einiger Schüler anzuschauen. Bei dieser Gelegenheit besuchten wir noch die neben dem Uni-Campus gelegene Kathedrale. Danach gingen wir weiter zum Guildford College, sodass sich am Montag auch keiner verlaufen bzw. verfahren kann, wenn dort unser Sprachkurs beginnt. Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, hatten wir beschlossen, wieder ins Wetherspoon zu gehen, doch das hat sich für die meisten erübrigt, da wir viel zu kaputt sind.

In diesem Sinne:
Greetings from Guildford and see you soon!
Alexandra Diehm

Sonntag, 28. Februar 2016: Erste Exkursion nach London
Treffpunkt heute war um 8:20 Uhr an der Train Station in Guildford. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug bis zum Bahnhof London Waterloo. Das Organisationsteam der Exkursion hatte sich in Absprache mit Frau Müller bereits einen Plan überlegt, welche Sehenswürdigkeiten wir heute besuchen würden und so war unsere erste Station das London Eye. Die Aussicht über London aus den Kabinen war für uns alle beeindruckend und so wurden auch gleich sehr viele Fotos zur Erinnerung geschossen. Nachdem wir alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten, besuchten wir die 4D Experience, einen kurzen Film über das London Eye. Um nicht immer nur zu Fuß unterwegs zu sein, machten wir eine kleine Bootsfahrt auf der Themse zur Millenniumbridge. Von dauert aus suchten wir uns ein Restaurant, um gemeinsam Mittag zu essen. Frau Müller erzählte einige interessante Dinge über die South Bank und zeigte uns die Sehenswürdigkeiten dieser Gegend. Nach der Mittagspause wollten alle ganz schnell zur Tower Bridge, die wir zuvor nur aus der Ferne sahen. Das Warten hatte sich mehr als gelohnt! In der Tower Bridge Exhibition sind die hochgelegenen Fußwege in manche Bereichen des Bodens aus Glas, was nicht für jeden von uns angenehm war. ;-) Doch gemeinsam überquerten wir auch diesen Teil der Brücke und besuchten anschließend den viktorianischen Maschinenraum der Tower Bridge.
Danach fuhren wir mit der U-Bahn nach Charing Cross. Von dort aus liefen wir geführt von Frau Müller zurück zum Bahnhof, über den Trafalgar Square mit der National Gallery und Statue von Lord Nelson, durch den St. James's Park, die Horse Guards Parade, entlang der Whitehall, vorbei an Downing Street 10 (Wohnsitz des Premierministers von Großbritannien) und den Houses of Parliament. Kurz nach 17 Uhr fuhren wir mit dem Zug zurück nach Guildford.
Für uns alle war dies ein sehr aufregender und schöner Tag, bei dem wir viel lernen und sehen konnten.
Vielen Dank an Frau Müller für die vielen Informationen und die sichere Führung durch London! :-)

Liebe Grüße aus England
Ayleen Doth

Montag, 29. Februar 2016: Sprachkurs am Guildford College
Am vierten Tag hieß es heute „Welcome to Guildford College“. Treffpunkt war 9:30 Uhr an der Rezeption. Als alle eingetroffen waren, führte uns Roz, die Verantwortliche für unseren Aufenthalt, zu einem „Conference Room“. Dort angelangt, wurden alle administratorischen Angelegenheiten geklärt sowie ein Einstufungstest für unsere Lehrerin Helen abgelegt. Danach wurden wir über den College Campus geführt. Hier gab es viel zu sehen, denn der Campus verfügt über ein eigenes Fitnesstudio, Friseursalon, Library and Learning Center und einen Food Court. Der Food Court wurde sogleich in Anspruch genommen. Beim Mittagessen wurden erste Eindrücke ausgetauscht und die Essensangebote mit unseren Vouchers gerne genutzt. Nach der Mittagspause begann unser Sprachkurs. Nun trafen wir auch zum ersten Mal auf unsere Lehrerin Helen, die uns in den kommenden 3 Wochen im Sprachkurs unterrichtet.
Spielerisch und mit vielen Übungen versuchte Helen uns die Angst vor unserem ersten Arbeitstag zu nehmen und uns auf bestimmte Arbeitssituationen vorzubereiten, was uns allen bestimmt die einen oder anderen Sorgen und Unsicherheiten genommen hat.
Und wer glaubt, dass es in England nur regnet: Hier noch ein Beweisfoto:)

Greetings
Lena Heß

Dienstag, 01. März 2016: Unser erster Arbeitstag bei Appleseeds :-)
Heute ging es endlich los. Alle Schülerinnen und Schüler blickten aufgeregt ihrem ersten Arbeitstag entgegen. 
So war es auch bei uns. Wir (Franzi und Melissa) standen an der Bushaltestelle und hofften, dass wir in den richtigen Bus einsteigen würden, der uns rechtzeitig an die University of Surrey bringen sollte, während Maik einen 10 minütigen Fußweg absolvieren musste. Die University bietet Praktikumsplätze für 6 Schülern, welche in verschiedenen Aufgabenbereichen eingesetzt werden. Wir arbeiten zu dritt in einem Book- and Printshop und waren ziemlich begeistert, dass wir uns sofort einen von den heiß begehrten Pullis aussuchen durften. :-) Franzi und Melissa wurde im Bookshop innerhalb kurzer Zeit so viel Vertrauen entgegengebracht, dass sie sich hinter die Kasse stellen durften und die Kunden bedienen bzw. abkassieren konnten. Wir waren echt überrascht, dass wir unsere Arbeitskollegen so gut verstanden haben und wir auch den Studenten bereits weiterhelfen konnten. 
Maik ist einem anderen Aufgabenbereich zugeteilt. Im Gegensatz zu Melissa und Franzi ist er im Printshop eingesetzt. Dort sammelt er Erfahrung im Drucken, Zeichnen und Kundenkommunikation. Zum Lunch trafen sich alle 6 Schüler und berichteten begeistert über ihre unterschiedlichen Arbeitsaufgaben in der University. Um 17:00 Uhr war Feierabend und wir suchten unsere Busstation, aber das Uni-Gelände ist so riesig, sodass wir uns mehrfach verliefen und froh waren, als wir endlich in unserem Bus saßen. 
Jetzt warten wir erschöpft, aber auch glücklich über unseren Praktikumsplatz, auf unser Abendessen und treffen uns heute Abend noch im Wetherspoon Pub, um die Erfahrungen und Erlebnisse unseres ersten Arbeitstages in England auszutauschen.
In diesem Sinne.

Greetings from England :-)
Franzi, Maik und Melissa

Mittwoch, 02. März 2016: Praktikum im Guildford College - Apprenticeship office
Heute war unser 2. Praktikumstag und auch heute sind wir wieder in freudiger Erwartung zu unseren Arbeitsplätzen gekommen.
Bevor es für mich wieder richtig los ging, habe ich mich noch mit einer Kleinigkeit in der Food Hall des Guildford College gestärkt. Meine heutige Aufgabe war es die Akten der Auszubildenden alphabetisch zu sortieren und in verschiedenen Aktenschränken abzulegen. Anschließend durfte ich die einzelnen Hängeregister der jeweiligen Auszubildenden beschriften und ebenfalls aphabetisch einsortieren. Die Mittagspause habe ich mit Leoni und Salome, die ebenfalls am Guildford College ihren Praktikumsplatz haben, aber anderen Abteilungen zugewiesen sind, verbracht. Frau Müller war zur Klärung einiger organisatorischen Dinge ebenfalls im College und hat mit uns zu Mittag gegessen. Es gab Lasagne mhhhh leeeecker!!!!!. Um noch einige offene Fragen zu klären, ging ich nach meinem Feierabend noch im International Centre vorbei. 
Nach unserem Arbeitstag trafen sich noch einige wenige im Wetherspoon Pub, um sich dort auzutauschen, während die Mehrheit erschöpft zu den Gastfamilien nach Hause ging/fuhr und den Abend gemütlich ausklingen ließ.

Viele Grüße aus Guildford
Katharina Gramling

Donnerstag, 03. März 2016: Praktikum bei der Allianz
Hello from the other side of the Channel!

Unsere erste Arbeitswoche neigt sich langsam dem Ende zu und von Regen, Schnee und Sonnenschein bekamen wir schon die ganze Vielfalt des britischen Wetters zu spüren. Der Tipp meiner Gastmutter, den Regenschirm (trotz blauen Himmels) immer parat zu haben, hat mich schon mehrfach vor einer Dusche auf dem Weg zum Praktikumsplatz bewahrt. Angekommen am Arbeitsplatz durfte ich am Dienstag zunächst einige Klischees über die Deutschen relativieren:
1. Wir essen nicht jeden Tag Sauerkraut.
2. Nicht jeder Deutsche besucht auch das Oktoberfest.
Nach einer kurzen Kennenlernrunde in der Finanzabteilung bestand die nächste Herausforderung darin, einen Laptop-Account zu erstellen. Hierfür war jedoch ein Anruf nach Indien nötig, was die Kommunikation auf Englisch nicht wirklich vereinfachte. Mit den Zauberwörtern "could" und "would" (könnten/würden) konnte aber auch dies gemeistert werden. Doch welches sind eigentlich meine Tätigkeiten in der Allianz Gruppe? Für mich zuständig ist Mr Saunders, der neue Projekte entwickelt, um Organisationsprozesse zu optimieren. Ihm hierbei zu assistieren, ist mein Aufgabenbereich. Zunächst informierte ich mich über das Hochwasser im vergangenen Dezember und erfuhr, dass im Nordwesten Englands zeitweise in 60.000 Haushalten die Stromversorgung ausgefallen war und sich die Gesamtschäden auf mehrere Milliarden Pfund beliefen. Unsere Aufgabe ist es nun den Informationsfluss über z.B. Unwetter oder Unfälle zu verbessern. Dazu gehört unter anderem auch die Beobachtung der sozialen Medien, welche eine wichtige Informationsquelle darstellen. Bis jetzt erstellte ich hierfür Kurz-Präsentationen, Tabellen und andere Dokumente.
Ich persönlich freue mich auf die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen und bin zuversichtlich auch diese, Dank meiner Ausbildung im deutschen Schulsystem, meistern zu können.

In diesem Sinne: Greetings from Guildford
Kevin Jendrzejek

Donnerstag, 03. März 2016: Besuchstag Nr. 1 an den Praktikumsplätzen
Nach einem äußerst ungemütlichen Mittwoch mit abwechslungsreichem, englischem(?) Wetter, inklusive mehrerer Graupelschauer in Kombination mit eisigen Windböen, war es heute Morgen eine angenehme Überraschung, dass ich mich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg zu meiner ersten Station, der University of Surrey, machen konnte (und das Wetter auch für den restlichen Tag ordentlich blieb).
Kim, die mit Laura abwechselnd auf dem Hauptcampus im Büro und auf dem Manor Park Campus im Postzentrum eingesetzt ist, traf ich bereits bei der Arbeit im Accommodation Office an. Sie berichtete begeistert von den unterschiedlichen Aufgaben und den interessanten Kontakten zu den Studenten aus aller Welt, die im Postzentrum ihre Post abholen. Mit Sally, die für Kim und Laura zuständig ist, bin ich am Montag telefonisch verabredet, da sie für den Rest der Woche außer Haus ist.
Bei meinem Eintreffen im Appleseed Bookshop war Melissa mit der Neuorganisation eines Bücherregals beschäftigt, während Franziska B. die anwesenden Kunden an der Kasse bediente. Ich nutzte die Zeit zum Umschauen im Laden, der auf der relativ kleinen Grundfläche ein vielfältiges Sortiment zu bieten hat und deshalb nicht nur von Studenten frequentiert wird. In einer kurzen Pause präsentierten die beiden mir stolz ihr Arbeitsoutfit, wodurch sie auch optisch Teil des Bookshop Teams sind. Eine Mitarbeiterin lobte das Engagement der beiden, da sie in ruhigeren Zeiten selbst sehen, wo noch etwas zu tun ist. Für morgen ist mein Treffen mit dem Manager des Book and Printshops geplant, welches ich mit einem Besuch bei Maik, der diese Woche im Printshop eingeteilt ist, verbinden werde.
Vor der Mittagspause besuchte ich noch Franziska K., die die Mitarbeiter im International Office zurzeit tatkräftig unterstützt, da die Rekrutierungsphase neuer Studenten aus aller Welt gerade auf Hochtouren für das bevorstehende Sommersemester läuft. Franziska ist bereits die dritte Projektteilnehmerin, die in dieser Abteilung ihr Praktikum absolviert und so war es schön, dass ich endlich Yoshie, die für diesen Bereich und damit auch für die dort eingesetzten Praktikanten verantwortlich ist, kennenlernen konnte. Im Gespräch hob sie Franziskas effiziente Arbeitsweise hervor und erinnerte sich auch noch gerne an die letzten beiden Praktikantinnen von der Frankenlandschule.
Auf Wunsch meiner Schüler - und im Zuge der Gleichstellung mit den Praktikantinnen am Guildford College, mit denen ich die letzten beiden Tage zu Mittag gegessen hatte - verbrachte ich meine heutige Mittagspause zur Abwechslung auf dem Unicampus. :-)
Nachdem alle wieder an ihren Praktikumsplatz zurückgekehrt waren, machte ich mich auf den Weg zu UOP, wo für 14 Uhr ein Meeting mit Julias Chefin Fatma auf meinem Programm stand. Unterwegs erreichte mich jedoch eine Nachricht von Salome, dass mein für den späteren Nachmittag geplanter Besuch, nicht stattfinden könne, da ihre Vorgesetzte krank sei und die andere Mitarbeiterin früher gehen müsse. Da es für Salome (unsere Projektteilnehmerin von der Gewerbeschule in Buchen) leider nicht mit dem erhofften Praktikumsplatz im praktischen Bereich geklappt hat, wollte ich mich selbst davon überzeugen, wie sie sich am Ersatzpraktikumsplatz im ESOL-Office (ESOL = English for speakers of other languages) im Guildford College eingelebt hat. Salome saß strahlend an ihrem Schreibtisch, während ihre Mitarbeiterin mir berichtete, dass Salome sie aktuell bei der Vorbereitung der Unterlagen für eine Fremdevaluation unterstützt und dies auf äußerst umsichtige und sorgfältige Weise tut. 
Danach machte ich mich eilends auf den Weg zu UOP. Julia traf mich kurz nach meiner Ankunft an der Rezeption und führte mich in ihre Abteilung. Fatma, die ebenfalls in der Vergangenheit bereits einen Praktikanten der Frankenlandschule betreut hat, erkannte mich gleich wieder und berichtete von Julias schneller und effizienter Erledigung sämtlicher ihr übertragener Aufgaben. Nach einem kurzen Small Talk in Julias Büro, musste ich leider schon zu meiner nächsten Verabredung im Gebäude nebenan aufbrechen.
Bei der Allianz traf ich ebenfalls auf einen alten Bekannten. Bereits im dritten Jahr betreut Ian einen unserer Projektteilnehmer im Praktikum, in diesem Jahr Kevin. Die beiden hatten gerade eine Besprechung, in der Kevin über seine Fortschritte bei der Abarbeitung seiner Aufgaben berichtete, an dem ich bei dieser Gelegenheit teilnehmen durfte. Ian zeigte sich mit Kevins bisheriger Leistung sehr zufrieden und möchte ihn mit abwechslungsreichen Arbeitsaufträgen für die englischsprachige Arbeitswelt fit machen. Alles weitere zu Kevins Praktikumserfahrungen können wir in seinem heutigen Blogbeitrag lesen.
Nun ging es für mich wieder zurück ans Guildford College, wo noch meine Besuche bei Leoni und Katharina anstanden. Robert, Katharinas Personalverantwortlicher, erklärte mir, welch großer Unterschied zwischen Katharina und den Auszubildenden des Guildford Colleges bestünde, die in seinem Bereich registriert und verwaltet werden. Wenn es nach ihm ginge, würde er Katharina gerne langfristig beschäftigen. 
Im International Office, das gleichzeitig auch für die Organisation unseres Aufenthaltes in Guildford zuständig ist, war Leoni bei meinem Eintreffen gerade dabei Werbetaschen für das Guildford College zu richten, die sie mit zahlreichen Broschüren und Flyern füllte. Anoushka und Viktoria fanden für Leonis Einsatz und Unterstützung ebenfalls nur äußerst lobende Worte.
Letzte Station des Tages war kurz vor Feierabend bei Digital Clarity, einer amerikanischen Marketingagentur, die sich ausschließlich auf den digitalen Bereich, wie der Name schon vermuten lässt, konzentriert. Lenas Chef begrüßte mich gleich an der Tür und führte mich in sein Büro, in dem auch Lena ihren Arbeitsplatz gefunden hat. Er ist äußerst dankbar für ihre wertvolle Unterstützung und sorgfältige Arbeitsweise bei aktuellen Projekten, da das Guildford Office von Digital Clarity zunehmend wächst. Außerdem freut er sich eine deutsche Praktikantin zu haben, da er ein großer Fan von Deutschland ist, nicht nur wegen der deutschen Bundesliga. ;-) Da in der Zwischenzeit bereits Feierabend war, besprachen Lena und ich noch kurz letzte Details der von ihr und Angelika für Samstag geplanten London-Exkursion.
Das Fazit meines ersten Besuchstages ist uneingeschränkt sehr, sehr positiv. Für mich ist es immer äußerst erfreulich zu hören, welch hervorragende Voraussetzungen unsere Schüler für ihre Praktika mitbringen, was neben kulturellen Unterschieden auch auf unser Schul- und duales Ausbildungssystem zurückzuführen ist.

Ich wünsche allen Projektteilnehmern weiterhin viel Erfolg sowie viele neue Erfahrungen und Kontakte an ihren Praktikumsplätzen.
Heike Müller

Freitag, 04. März 2016: Praktikum im Accommodation Office der University of Surrey - Ein Praktikumsgeber - zwei Aufgabenbereiche - zwei Berichte:
Wie bei den meisten meiner Mitreisenden begann auch mein Arbeitstag hier um 9:00 Uhr. Gemeinsam mit Kim darf ich mein Praktikum an der University of Surrey absolvieren. Dienstags und mittwochs bin ich im Accomodation Office auf dem Hauptcampus, donnerstags und freitags arbeite ich an der Rezeption des Manor Park Campus, der eine Art Außenstelle des Hauptcampus ist. Hier befinden sich Studentenwohnungen, aber auch einige Cafés und auch der Sportpark der Uni ist gleich um die Ecke.
Die Manor Park Rezeption kann man sich daher als eine Art Verwaltung und Ansprechpartner vorstellen. Hierhin wenden sich die Studenten, wenn sie zum Beispiel Probleme mit ihrer Wohnung haben oder Auskünfte über studiumsbezogene Zahlungen benötigen. Auch werden hier die Pakete und Briefe für die Studenten abgegeben.
Meine Aufgabe hier ist demnach ziemlich kommunikativ. Ich kann viel mit den Studenten sprechen, wenn sie zu uns kommen, um ihre Post abzuholen. Auch habe ich sehr nette Arbeitskolleginnen, mit denen man sich in etwas ruhigeren Phasen gut unterhalten kann. An und für sich ist der Praktikumsplatz in Manor Park super abwechslungsreich und sorgt dafür, dass man seine Ängste, nicht über "all zu gutes Englisch" zu verfügen, schnell ablegt. Ich habe bereits jetzt in meiner ersten Woche gelernt, dass es für die Kommunikation weniger wichtig ist, WIE man spricht, sondern mehr, DASS man spricht.

In dem Sinne: Make it good! ;D
Laura Kaiser

Mein letzer Arbeitstag für diese Woche begann mit einem Spaziergang zu der University of Surry. Durch das tolle Wetter heute war es wirklich angenehm draußen zu sein. Heute bestand meine Arbeit im Accomodation Center darin, verschiedene Excellisten der Unterrichts- und Schulungsräume in der Universität zu aktualisieren und neu zu sortieren, sodass man alle wichtigen Informationen auf einen Blick in einer Tabelle hat. In der Mittagspause traf ich mich dann mit einigen aus der Gruppe, die ebenfalls an der Universität arbeiten. Am Nachmittag hatte ich noch eine Führung durch einige Unterrichtsräume, wovon die meisten mit unglaublich moderner Technik ausgestattet sind. Danach durfte ich noch ein wenig an der Rezeption helfen und um 17:00 Uhr meinen Feierabend antreten. Nach dem Abendessen gingen dann wie üblich einige von uns in den Pub, um sich dort auszutauschen und einen gemütlichen Start in das Wochenende zu genießen.

Kim Bischofberger

Freitag, 04. März 2016: Besuchstag Nr. 2 an den Praktikumsplätzen
Nachdem ich gestern bereits mehr als die Hälfte der Projektteilnehmer an ihren Praktikumsplätzen besucht hatte, standen für mich heute nur noch vier Anlaufstellen auf dem Programm, die jedoch über die ganze Stadt verteilt waren. Der erste Weg führte mich wie am Vortag an die University of Surrey, wo am Morgen mein Treffen mit Gary, dem Manager des Appleseed Book- and Printshops, stattfinden sollte. Wie bereits seine Mitarbeiterin mir am Donnerstag berichtete, bestätigte auch er mir das Engagement von Franziska B. und Melissa im Bookshop und hob Maiks großes Interesse an den Arbeitsabläufen im Printshop sowie seine Unterstützung bei der Fertigstellung aktueller Projekte positiv hervor. Im Anschluss an das Gespräch führte mich Maik durch die Büro-und Arbeitsräume zeigte mir mit welchen Maschinen er bereits gearbeitet hat.
Stop Nr. 2 des Tages war das Guildford Borough Council (im Deutschen am ehesten mit dem Landratsamt zu vergleichen), wo Ayleen das Finanzteam bei der Arbeit verstärkt. Ihr Vorgesetzter David war begeistert, dass sie sich am ersten Tag innerhalb kürzester Zeit in das von ihnen verwendete Computerprogramm und ihren Aufgabenbereich eingefunden hat, v.a. weil sie in Deutschland ihre Ausbildung nicht im Bereich der Verwaltung absolviert und lobte ihre Arbeit.
Nach einer kurzen Mittagspause machte ich mich auf den längeren Anfahrtsweg zu Surrey Highways, das am Rande von Guildford gelegen ist. An der nächstgelegenen Bushaltestelle angekommen, empfing mich ein kurzer, aber kräftiger Graupelschauer, mehr oder weniger aus heiterem Himmel, da das Wetter am Vormittag vorwiegend Sonne und blauen Himmel zu bieten hatte. Pünktlich bei Ankunft am Bürogebäude von Surrey Highways war der Spuk auch schon wieder vorbei.
George und Dan, die beiden Personalverantwortlichen von Alexandra und Julian, begrüßten mich bereits vor der Tür. Dan erklärte mir Alexandras und Julians Aufgabenbereich, die Busfahrrouten im System mit den tatsächlichen befahrenen Straßen und Bushaltestellen abzugleichen, um anfallende Streckenarbeiten zukünftig besser im System dokumentieren zu können. Als Vorbereitung auf diese Aufgabe hatten die beiden am Dienstag eine Tutorial-basierte Schulung durchlaufen. Dan lobte die rasche Einarbeitung der beiden in das dafür nötige Computerprogramm sowie die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Alexandra und Julian als Team. Danach hatte ich die Möglichkeit den beiden noch etwas bei der Arbeit zuzusehen. Für kommende Woche sind Außentermine geplant, sodass sie dann sehen können, wo diese Vorarbeit in Alltag zum Einsatz kommen wird.
Letzte Station meiner Besuchstour war bei Angelika, die ihre Arbeitserfahrung in England bei der Charityorganisation Disability Challengers sammelt. Sophie erklärte, dass Angelikas Mitarbeit momentan bei der Umsetzung neuer (Datenschutz-) Richtlinien für Charities behilflich ist, neben dem Abgleichen von E-Mail-Adressen aber auch für andere Aufgaben eingesetzt wird und beispielsweise heute bei einem Event für Sponsoren der Einrichtung, bei dem auch eine Parlamentsabgeordnete eine Rede hielt, beim Catering helfen durfte. Sally würde Angelika gerne langfristig rekrutieren, was ihre offensichtliche Zufriedenheit mit ihrer Praktikantin zum Ausdruck bringt.
Abschließend bleibt für mich nur festzustellen, dass unseren Projektteilnehmern auch in diesem Jahr wieder sehr interessante Praktikumsplätze zugeteilt wurden, die ihnen einen guten Einblick in die englische Arbeitswelt bieten, wie auch Möglichkeiten der Interaktion mit Kollegen und zum Teil auch mit Kunden.

Allen Praktikanten noch zwei weitere, schöne und erfahrungsreiche Wochen in Guildford!
Heike Müller

Samstag, 05. März 2016: Zweiter Trip nach London
Wer damit gerechnet hat, dass er am Wochenende auch mal ausschlafen kann, hat definitiv falsch gedacht. Heute haben wir uns bereits um 8:00 Uhr an der Guildford Train Station getroffen, um unseren zweiten Trip nach London anzutreten. Nach einer Stunde Zugfahrt, sind wir an der Waterloo-Station ausgestiegen und zur Westminster Abbey gelaufen. Dort haben wir uns in Grüppchen und mit einem deutschsprachigen Audio-Guide die Kirche von innen angeschaut. Die Kirche ist ziemlich prunkvoll und erzählt viele Geschichten. Wir waren ziemlich erstaunt, wie viele Berühmtheiten dort begraben sind, da die Abteikirche uns eher als Hochzeitskirche der königlichen Familie bekannt war. Nach dieser Besichtigung waren wir alle hungrig und genossen einen leckeren Burger im Wetherspoon-Restaurant. Um danach zum Tower of London zu kommen, erfüllte uns Frau Müller den heiß ersehnten Wunsch mit einem roten Doppeldecker-Bus zu fahren, der uns vom Trafalgar Square durch die City of London bis zum Tower brachte. Der Rundgang im Tower of London benötigte viel Zeit, da wir uns nicht nur die Folterkammern oder das Rüstungsmuseum ansahen, sondern auch die Besichtigung der Kronjuwelen nicht verpassen wollten. Dort mussten wir allerdings feststellen, dass prunkvoll nicht unbedingt schön bedeutet und dass weniger oft mehr ist. :-) Danach brachen wir wieder in Richtung Waterloo-Station auf. Als wir dann endlich im Zug saßen, welcher völlig überfüllt war und erschöpft von dem Tag endlich nach Hause wollten, benötigte dieser Aufgrund von Verspätungen doppelt so viel Zeit wie geplant für die Rückreise nach Guildford. Knappe 12 Stunden nach der morgendlichen Abfahrt, kamen wir wieder daheim an und freuten uns auf unser Abendessen.

Greetings from England
Melissa Müller

Sonntag, 06. März 2016
Nachdem anstrengenden Tag gestern in London, konnten wir heute endlich einmal ausschlafen und jeder konnte seinen Tag selbst gestalten. Da wir (Melissa, Alexandra und ich) heute erst um 12:00 Uhr gefrühstückt hatten, fiel für uns das Mittagessen aus. Gegen 13:00 liefen wir zum Friary Center in die Stadt, um dort ein bisschen zu shoppen und uns die verschiedenen Läden anzuschauen. Als wir mit unserem Einkaufsbummel fertig waren, liefen wir gegen 16:30 Uhr wieder zurück nach Hause.
Den restlichen Abend gestalteten wir gemütlich, um genügend Energie für die nächste Woche zu sammeln.

Greetings from Guildford
Franzi Blum

Montag, 07. März 2016: 2. Schultag am Guildford-College
Heute war unser zweiter Schultag am Guildford College und der erste Tag ohne Frau Müller, die gestern Mittag wieder nach Deutschland heimgereist ist. Nichtsdestotrotz waren wir alle pünktlich an Ort und Stelle und der Unterricht mit unserer Englischlehrerin Helen konnte beginnen. Zur lockeren Einführung unseres heutigen Themas wollte Helen von uns wissen, welche Gesten wir z.B. für das Begrüßen benutzen oder welche Gesten wir benutzen, um jemandem zu zeigen, dass er verrückt ist. Danach befassten wir uns mit den kulturellen Unterschieden während eines Auslandseinsatzes in der Arbeitswelt. Um uns dies zu veranschaulichen, schauten wir ein kurzes Video dazu an und erledigten Aufgaben eines Listenings bis zur Mittagspause. Während der Mittagspause stärkten wir uns mit unseren Lunch Vouchern in der Kantine des Guildford Colleges mit einer sehr guten warmen Mahlzeit. Nach der Mittagspause arbeiteten wir in Gruppen. Unserer Aufgabe bestand darin, einen Businessplan für Besucher aus China zu erstellen. Unser fiktives Unternehmen war ein großes Spielzeugunternehmen, welches neue Geschäftspartner aus China gewinnen wollte. Anschließend stellten wir unsere Pläne vor und Helen bewertete unsere sprachlichen Fähigkeiten.
Nach einem langen Schultag trafen sich noch einige im Pub, um dort noch eine Zeit miteinander zu verbringen.

Cheers Maik

Dienstag, 08. März 2016: Work placement with Surrey Highways
Unser Tag begann heute, wie jeder Wochentag, um 8:45 Uhr bei Surrey Highways. Jeder von uns hat seinen eigenen Arbeitsplatz und somit auch seinen eigenen Computer. Surrey Highways ist für die Straßen für ganz Surrey zuständig. Um unsere Aufgaben erfolgreich zu meistern, mussten wir erst einmal in das GIS (Geographic Information System) eingelernt werden. Ein GIS wird benutzt, um Daten zu erfassen, zu speichern und verschieden dazustellen. Durch die geografische Darstellung lassen sich Daten leichter auswerten, ergänzen und interpretieren. Unsere Aufgabe für die nächsten Tage ist es, die Busrouten im System anzuschauen und alle Routen, die nicht mehr stimmen, zu korrigieren. Julian ist für den Norden von Surrey zuständig und Alexandra für den Süden. Heute hatten wir nach einem anstrengendem Tag schon um 16:15 Uhr Feierabend. Den Rest des Abends lässt jeder für sich ausklingen.

Best wishes!
Julian und Alexandra

Mittwoch, 9. März 2016: Praktikum im International Recruitment Office der University of Surrey
Wie jeden Morgen hieß es heute auch wieder: frühes Aufstehen, damit ich meinen Praktikumsplatz an der University of Surrey rechtzeitig erreiche.  Nach dem Frühstück begab ich mich also, mit Regenschirm bepackt, zur Bushaltestelle, um meine 25minütige Fahrt in Richtung Campus anzutreten. Im International Student Recruitment Office angekommen, begann ich mit der Digitalisierung von Visitenkarten, die meine britischen Arbeitskollegen bei den Besuchen in Schulen auf der ganzen Welt erhalten hatten. Anschließend bereitete ich das Mail-out vor, das Verschicken von Infomaterial, das heute stattfinden sollte, indem ich die Anschreiben an Schulen und Agenturen kopierte, faltete und die Adressaufkleber druckte. Die Mittagspause verbrachte ich, wie die letzten Tagen auch, mit Laura, Melissa, Franzi und Maik. Als ich wieder zurück ins Büro kam, erwartete mich schon ein Student der University, um mir zu erklären, wie die Versandtaschen des Mail-outs zu packen sind. Gemeinsam machten wir uns also an die Arbeit und steckten die Informationsbroschüren der University in die Umschläge, die in den nächsten Tagen an 1300 Schulen und Agenturen auf der ganzen Welt verschickt werden sollen, um die Schulen und interessierte Schüler über die angebotenen Studiengänge an der University of Surrey zu informieren. Währenddessen erfuhr auch ich einiges über das Studentenleben hier am Campus und die unterschiedlichen Kurse und Clubs. Nach einer Weile gesellte sich auch mein Arbeitskollege Dan zu uns, um uns von seiner Infotour durch Asien zu berichten. Er erklärte uns, wie die Unterstützung an den internationalen Schulen aussah und dass sie die Schüler und Agenturen gerne bei den Bewerbungen  an der University unterstützen. Nachdem die Arbeit um 17.00 Uhr erledigt war, machte ich mich wieder auf den Heimweg. Bei der Gastfamilie angekommen, erwartete mich schon das Essen, das wie immer hervorragend schmeckte und gemeinsam mit Leoni und Salome ließ ich den Abend ausklingen.

Liebe Grüße
Franziska Köppen

Donnerstag, 10. März 2016: Praktikum im Guildford-College - ESOL (English for Speakers of Other Languages)
Nach langem Warten und Hoffen auf einen Praktikumsplatz im Merrist Wood College, haben sich meine Hoffnungen am Montag der vergangenen Woche leider zerschlagen. Roz, unsere Ansprechpartnerin für Praktikums- und Gastfamilienanliegen, erklärte mir, dass ich dort kein Praktikum machen könne, da der Health and Safety Manager kein Risiko eingehen wolle in Bezug auf Arbeitssicherheit. Obwohl ich leicht enttäuscht war versicherte mir Roz einen guten Praktikumsplatz im College für mich gefunden zu haben. 
Am nächsten Tag wurde ich von Peter, dem Direktor des International Centre und Roz Vorgesetztem, zu meinem Praktikumsplatz geleitet. Er erzählte mir, dass ich dort viel Englisch sprechen könnte und die Arbeitskollegen sehr freundlich seien. Meine Kollgen empfingen mich mit einem freundlichen Lächeln und so fiel es mir leichter mich mit ihnen zu unterhalten. Sie waren sehr interessiert und wollten alles über meine Herkunft, Arbeit und Familie erfahren. Doch das wichtigste Thema des Tages war die richtige Aussprache meines Namens.  :-D
Meine ersten Eindrücke meiner Kollegen haben sich seither nur bestätigt, sie sind sehr freundlich, hilfsbereit und versuchen soviel wie möglich mit mir zu reden. Ihre nette und spaßige Art erleichtert mir die Büroarbeit ungemein, bei der ich Spreadsheets in Excel oder Word-Dokumente erstelle, Schüleranmeldeformulare kontrolliere, Ablagen ordne und erstelle sowie sie bei Gesprächen mit Lehrern und Studenten aus aller Welt unterstütze. Während dieser Arbeiten unterhalten wir uns über Unterschiede in den Kulturen, das Oktoberfest (deutsches Bier), die Landschaften in Deutschland und über politische Themen.
Ich bin über meinen Praktikumsplatz sehr glücklich und freue mich über meine kommunikationsfreudigen Kollegen, desweiteren bin ich happy über meine Entscheidung am ILWEA-Projekt teilgenommen zu haben. Es bestätigt mir, dass meine Berufswahl richtig war, eher im technischen Bereich zu arbeiten als im Büro. ;-) Dennoch bin ich froh, eine solche Erfahrung machen zu dürfen. 

In diesem Sinne: Greetings from the ESOL-Office in Guildford!  :-D
Salome Sprenger

Freitag, 11. März 2016: Praktikum bei UOP
Ich absolviere mein Praktikum bei UOP Honeywell. Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr und endet zwischen 16 und 17 Uhr. Da Kevin und ich den gleichen Weg haben ( Allianz und UOP liegen nebeneinander), treffen wir uns morgens um die Busfahrt gemeinsam anzutreten. Da man sich hier nicht unbedingt auf die Busse verlassen kann - manchmal kommen sie einfach nicht - nehmen wir den früheren, da wir ja pünktlich sein möchten. Am Guildford College machen wir einen Zwischenstopp, wo wir die restliche Zeit totschlagen, bevor jeder seiner Wege geht. 
Die Hauptaufgabe meiner Arbeit besteht darin, Datenblätter zu erstellen oder zu aktualisieren, wie z. B. Flugdaten der Mitarbeiter oder die Ausgaben für Messen und Meetings in Formulare eintragen, sowie Anrufe tätigen und Labels drucken. Desweiteren suche ich Flüge für Mitarbeiter und Hotels für Meetings heraus. Mein Praktikum macht mir sehr viel Spaß, es gibt immer etwas zu tun und ich habe sogar mein eigenes, kleines Büro. Da heute Freitag ist und wir morgen frei haben, gehen wir heute Abend erst mal in den Pub, um die Woche ausklingen zu lassen. 

Greetings from the other side of the Channel

And see you soon 

Julia Watkins

Samstag, 12. März 2016: Unser 2. freier Tag in England
Am heutigen Samstag stand kein festes Programm an und so entschieden sich einige für einen dritten Besuch in London, um die verbleibenden Sehenswürdigkeiten auch noch besichtigen zu können. Ich jedoch blieb im ruhigen Guildford zurück und konnte mich von der anstrengenden Arbeitswoche erholen. So trafen wir uns am späten Vormittag, um gemeinsam ins Stadtzentrum zu fahren. Nach einem kurzen Besuch im Post Office ging es dann weiter zum Mittagessen im Rodboro Building. Gestärkt von einem nicht-englischen Beefsteak konnten wir neben dem Durchstöbern der Shops im Friary Centre auch Einkäufe für die anstehende Arbeitswoche tätigen. Als Abendprogramm treffen wir uns gemeinsam mit Frau Schild, die heute in Guildford eingetroffen ist, im Pub, um die noch folgenden Gruppenausflüge zu besprechen.

Greetings
Julian Grimm

Sonntag, 13. März 2016: Exkursion nach Brighton
Schon um kurz nach halb neun heute Morgen haben sich alle am Bahnhof von Guildford getroffenen, um mit dem Zug nach Brighton zu fahren. Brighton ist eine Stadt im Süden von England, direkt am Meer. Nach ca. zwei Stunden Zugfahrt und einmal Umsteigen sind wir schließlich angekommen. Es war wunderbares Wetter, die Sonne schien und es war strahlend blauer Himmel, perfektes Wetter für einen Ausflug ans Meer. ;-P Zu Fuß ging es für uns weiter zum Royal Pavilion, ein atemberaubendes Gebäude, welches im 18 Jahrhundert von dem Architekten John Nash erbaut wurde. Mit einem Audioguide als Begleiter durften wir das Gebäude dann auf eigene Faust erkunden. Die Architektur des Gebäudes gleicht von außen einem indischen Palast im Inneren allerdings ist es vorwiegend im chinesischen Stil gestaltet. Der Royal Pavilion ist wirklich sehr prunkvoll aber noch viel mehr eindrucksvoll. Einfach toll! :-)
Nachdem alle ihren Rundgang beendet hatten, sind dann die meisten von uns zu einem Italiener direkt nebenan gegangen, wo es sehr leckeres Essen gab. Gleich im Anschluss ging es zum Brighton Pier einem langen Steg auf dem ein kleiner Vergnügungspark und eine Spielhalle stehen. Bei diesem tollen Wetter war das wirklich super und wir hatten richtig viel Spaß. Später gingen noch einige in das am Strand gelegene Sealife, während andere sich noch auf dem Pier oder in der Stadt verweilten. Leider mussten wir um halb fünf schon wieder die Heimreise antreten, was wirklich schade war, da es ein rundum gelungener Tag war.
Zurück in Guildford sind wir dann zurück in unsere Gastfamilien, um das Wochenende ausklingen zu lassen.

Greetings from England
Kim Bischofberger

Montag, 14. März 2016: Letzter Sprachkurstag am Guildford College
Die letzte Woche unseres Englandaufenthaltes ist angebrochen und somit auch der letzte Tag am Guildford College. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, denn eigentlich sind wir doch gerade erst angekommen. Nichtsdestotrotz erwartete uns heute noch einmal eine kleine Überraschung. Denn anstatt Helen, welche uns aus privaten Gründen nicht  unterrichten konnte, übernahm Patrick den Unterricht. Hauptthema dabei war der Einfluss von Werbung. Mit Patricks motivierender Art begannen wir schließlich damit, die verschiedensten Arten von Werbung (Plakate, Werbespots) zu interpretieren und unsere Meinungen darüber auszutauschen. Der zweite Teil des Unterrichts bestand aus einer Projektarbeit. In 4er Gruppen entwarfen wir verschiedenste Arten von Parfümen und stellten diese anschließend den anderen Gruppen vor. Auch wenn unter unseren kreativen Produkten wohl nicht jedes den ganz großen Durchbruch schaffen wird, machte es viel Spaß, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Zum Schluss besprachen wir mit Frau Schild noch den weiteren Ablauf der Woche, bevor wir schließlich in den wohlverdienten Feierabend entlassen wurden.

Greetings 
Kevin Jendrzejek

Dienstag, 15. März 2016: Praktikum am Guildford Borough Council
Jetzt befinden wir uns schon in der dritten und letzten Woche unseres Englandpraktikums und die Zeit vergeht viel schneller, als zuvor gedacht. Ich absolviere mein Praktikum im Guildford Borough Council, das mit einer Mischung aus Landratsamt und Rathaus zu vergleichen ist. Zu dieser Institution gehören auch viele Häuser in Guildford, die an  Privatpersonen vermietet sind. Ich bin in der Abteilung "Housing Repairs" tätig, die sich um die Durchführung von Reparaturen an den Häusern kümmert. So konnte ich in den letzten beiden Wochen schon einige interessante Telefonate mit anhören, da die Reparaturwünsche telefonisch entgegen genommen werden. Manchmal waren selbst meine Kollegen ratlos, was der Anrufer sagen wollte. ;-) Außerdem unterstütze ich die Finanzabteilung bei der Erfassung und Aktualisierung der Datenbank. Mein Highlight der letzten zwei Wochen war jedoch, dass ich mit meinem Kollegen Paul durch viele verschiedene Bezirke Guildfords fahren durfte und er mir Häuser des Borough Councils zeigte. Da er für die Malerarbeiten zuständig ist, besuchten wir auch einige sogenannte "sheltered houses" (hier können sich ältere Personen kleine Wohnungen mieten) und gemeinsam kontrollierten wir die aktuell dort durchgeführten Arbeiten. Mit meinen Kollegen im Borough Council war ich von Anfang an mehr als zufrieden. Ich habe hier ein sehr offenes, freundliches und auch wissbegieriges Team. So werde ich immer wieder nach deutschen Worten und Sätzen gefragt und höre mittlerweile ab und zu ein "Danke" oder "Wie geht's?" :-) So konnte ich mich schnell an meinem Arbeitsplatz eingewöhnen und bin sehr froh hier arbeiten zu dürfen! :-) Meine Mittagspausen verbringe ich zusammen mit Lena im Einkaufszentrum von Guildford, da unsere Praktikumsplätze nicht weit von einander entfernt liegen. Abends fahre ich mit Laura und Julia "nach Hause" in die Gastfamilie. Ich bin sehr froh, mich für das Erasmus+ Projekt entschieden zu haben und kann jedem empfehlen, diese Chance wahrzunehmen!

See you soon
Ayleen Doth

Mittwoch, 16. März 2016: Digital Clarity
Unsere letzte Arbeitswoche in England neigt sich langsam dem Ende zu. Um 6:30 Uhr klingelt wie jeden Morgen unser Wecker. Nachdem Angelika und ich gefrühstückt haben und mehr oder weniger fit sind, beginnt die Reise mit dem Bus. Nach 15 Minuten Busfahrt bin ich dann auch fast an meinem Ziel. Mein Arbeitsplatz befindet sich in der „Highstreet“. Ich habe es also ziemlich gut getroffen, denn ich bin direkt in der Innenstadt und habe daher zum Mittag „die Qual der Wahl“. Mein 3-wöchiges Praktikum verbringe ich bei „Digital-Clarity“, einer amerikanischen Marketingagentur. Wie immer wurde ich heute Morgen mit einem freundlichen „Good Morning“ von meinen 6 Arbeitskollegen begrüßt. In den letzten Wochen habe ich mehrere „Research-Aufgaben“ getätigt, an deren Database gearbeitet, kleinere Übersetzungsaufgaben übernommen und mitgeholfen den unternehmenseigenen Blog zu aktualisieren. Heute war es meine Aufgabe eine Excel-Tabelle zu erstellen sowie die Database aufgrund von vorheriger Recherche zu aktualisieren. Außerdem fand heute das interne wöchentliche Meeting statt. Mittags bekam ich auch noch Besuch von Frau Schild, die nach dem Rechten sehen wollte. Nachdem ich um 17:30 Uhr Feierabend hatte und mit dem Bus nach Hause gefahren war, gab es dann auch schon Abendessen bei unserer Gastfamilie. Jetzt machen Angelika und ich uns auf den Weg ins Kino und lassen so den Abend entspannt angehen. 
In diesem Sinne: Have a nice evening!

Greetings
Lena Heß

Donnerstag, 17. März 2016: Praktikum im International Centre des Guildford College
Heute war nach drei Wochen der vorletzte Arbeitstag. Ich habe im International Centre gearbeitet. Mein Arbeitsplatz war im International Office und an manchen Nachmittagen im dortigen Lehrerzimmer. Mein Arbeitstag beginnt immer um 09:30 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Ins International Centre kommen Studenten aus der ganzen Welt z.B aus Thailand, Saudi Arabien, China, aber auch Ländern wie Spanien und Italien. Meine Aufgaben im International Centre waren einige kreative Aufgaben, was mein Praktikum sehr abwechslungsreich gemacht hat. Ich habe mit Bildern von verschiedenen Workshops die Pinnwand neu gestaltet. Außerdem habe ich verschiedene Feedbacks bekommen und durfte diese dann in die Excel-Tabellen eintragen. Meine Aufgaben heute waren zum einen die unterschiedlichen Feedbacks von den Studenten in die Excel Tabelle einzutragen, zum anderen ein Quiz für die internationalen Studenten zu erstellen. Meine Mittagspause verbrachte ich mit Salome und Katharina, die beide ebenfalls im Guildford College arbeiten. Als ich nach der Arbeit bei der Gastfamilie angekommen war, erwartete uns um 19:00 Uhr das Abendessen, das wie immer sehr gut schmeckte. Den restlichen Abend  ließ ich mit Franziska K. und Salome ausklingen.

Greetings from Guildford
Leoni Löffler

 
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