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Aktuelles
- Tag der Pressefreiheit an der Frankenlandschule -
Zum „Tag der Pressefreiheit“ am vergangenen Donnerstag fand am Vormittag an der Frankenlandschule Walldürn eine Aktions-Veranstaltung mit der Freien Journalistin Eva Heidenfelder, ehemalige Abiturientin der Frankenlandschule (Abitur 2003), Studentin der Hochschule in Darmstadt von 2006 - 2010 (Journalismus, Diplom-Online-Journalistin) Absolventin der Deutschen Journalistenschule München von 2010 - 2012 (Journalismus, Redakteurin) und seit 2015 FAZ-Mitarbeiterin, Wirtschaftsredakteurin und Freie Mitarbeiterin der Münchner Runde. Zu Beginn dieser Aktions-Veranstaltung anlässlich des Tags der Internationalen Pressefreiheit konnte der Stellvertretende Schulleiter der Frankenlandschule Walldürn, Studiendirektor Torsten Mestmacher, neben den an diesem medienpädagogischen Projekt der Deutschen Journalistenschule in München teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der drei Klassen der Klassenstufe 1 des dreijährigen Wirtschaftsgymnasium (Klassen WG 12/1-3) insbesondere die Referentin, die Freie Journalistin Eva Heidenfelder, sowie Oberstudienrat Andreas Geier als Projektleiter begrüßen und dieser Informationsveranstaltung einen guten Verlauf wünschen, ehe er sodann der Referentin das Wort erteilte.Diese informierte alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Vorstellung der eigenen Person und dem Aufzeigen ihres bisherigen beruflichen Werdeganges sodann zunächst darüber, dass die Deutsche Journalistenschule in München, deren Absolventin sie ist, ehemalige Schülerinnen und Schüler an ihre alten Schulen schickt, um dort anlässlich des Tags der Internationalen Pressefreiheit mit Schülern höherer Jahrgangsstufen über Pressefreiheit, Glaubwürdigkeit des Journalismus und Fake News zu diskutieren. Im Verlauf dieser zweistündigen Informationsprojektveranstaltung ging die Freie Journalistin Eva Heidenfelder sodann näher auf die Themenschwerpunktbereiche „Warum brauchen wir Journalismus?“, „Wenn Journalisten Fehler machen“, „Fake news: Und was glaubst du so?“, „Wie informiert ihr euch?“ und „Was ist guter Journalismus?“ näher ein, wobei sie die anwesenden Schülerinnen und Schüler durch gezielte Fragen immer wieder aktiv in den Projektverlauf miteinbezog und ferner alles von ihr Gesagte immer wieder auch unter Zuhilfenahme einer von ihr erstellten Power-Point-Präsentation dokumentierte und vertiefte. 
Anhand einer Grafik verdeutlicht wurde von der Referentin eingangs, wo sich derzeit weltweit besondere Problemzonen hinsichtlich der Pressefreiheit auftun. Danach wurde von ihr der Begriff der „4. Gewalt“ näher erläutert und im Anschluss daran auf die von ihr in den Raum gestellten Frage „Warum brauchen wir Journalismus?“ der Artikel 5.5, Absatz 1 des Grundgesetzes eingehend erläutert, wobei sie hierbei vor allem auf den Themenschwerpunktbereich „Meinungs- und Pressefreiheit - Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film“ näher einging.Ausführlich diskutiert wurde von ihr mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe WG 12 die Frage „Was, wenn Journalisten Fehler machen?“ , wobei die Referentin hierbei immer wieder großen Wert darauf legte, die kritische Meinung von Seiten der Schülerinnen und Schüler zu erfragen und hierbei vor allem immer wieder auch kritische Meinungen über die „Sensationsberichterstattung“ von Seiten der Journalisten in den Medien herauszukitzeln, was ihr auch sehr gut gelang nach eingespielten kurzen aktuellen Power-Point-Film- und Printdokumentationen. Ein reger Gedankenaustausch zwischen der Referentin und den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern dieses Projektveranstaltung entspann sich danach dann auch, als es um den in der Bundesrepublik Deutschland gebenden Pressekodex hinsichtlich der Berichterstattung über Straftaten und im Anschluss daran um den Themenbereich „Fake News“ ging. Abschließende Gesprächs- und Diskussionrunden fanden dann schließlich noch bezüglich der beiden Themenschwerpunktbereiche „Wo informieren sich Schülerinnen und Schüler heute?“ und „Was macht guten Journalismus heute aus?“ statt.

Stieglmeier
 
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