51. Leben im Wassertropfen 2021 - Homepage Frankenlandschule

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Aktuelles
Erfolgreiche Fortführung des Biologieprojektes "Leben im Wassertropfen" 

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule und des Wirtschaftsgymnasiums erforschen die geheimnisvolle Welt 
der Mikroorganismen 


Das Biologieprojekt „Das Leben im Wassertropfen“ dient dazu, den Schülerinnen und Schülern auf handlungsorientierte Art und Weise einen Kosmos nahezubringen, der dem menschlichen Auge normalerweise verschlossen bleibt: Die Lebenswelt der Mikroorganismen. Zwar kann man sich anhand von Literatur und modernen Medien einen sehr guten Einblick in diese Welt verschaffen, doch sie mit eigenen Augen sehen und diese Eindrücke digital festhalten zu können, ist und bleibt ein Erlebnis für sich. Über 1500 Arten von Kleinstlebewesen tummeln sich in unseren Gewässern, die es zu Beginn des Schuljahres mithilfe von Mikroskopen und modernster digitaler Technik im neu eingerichteten Biologiesaal der Frankenlandschule zu erforschen galt. Eine Herausforderung, welcher sich die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen WGI 11/1 und WGW 11/3 des Wirtschaftsgymnasiums und der Berufsfachschulklasse 2BFW2/2 unter der Leitung ihres Biologielehrers Herr Hahn erfolgreich stellten. Neben der Identifikation und der Beobachtung von artinternen und artübergreifenden Interaktionen hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, die faszinierenden Kleinstorganismen zu filmen und die erhaltenen Sequenzen dann zu einer Video-Dokumentation zusammenzufügen, die inzwischen auf dem Youtube-Kanal der Frankenlandschule, zusammen mit den Projektergebnissen des letzten Jahres, zu sehen ist. Neben dem erworbenen biologischen und technischen Fachwissen bot dieses Projekt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, schulartübergreifend zusammenzuarbeiten und ihre Kompetenzen in verschiedenen Bereichen der digitalen Welt miteinzubringen, wie beispielsweise Kenntnisse im Bereich Filmschnitt, im Umgang mit YouTube oder dem digitalen Urheberrecht. Auf diese Weise konnte den Jugendlichen veranschaulicht werden, welche zentrale Rolle digitale Medien inzwischen in Wissenschaft und Forschung spielen und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Das Biologieprojekt „Das Leben im Wassertropfen“ steht somit exemplarisch für einen handlungs- und projektorientierten Unterricht, der zeigt, welche zusätzlichen Möglichkeiten der Einsatz moderner digitaler Medien den Lernenden bietet; in diesem Fall die gewonnenen Einblicke und Erkenntnisse digital festzuhalten, um damit später weiterarbeiten zu können. So konnten beispielsweise Organismen nachträglich bestimmt und untersucht werden, obwohl das Mikroskop längst abgebaut war. Man konnte die gewonnenen Eindrücke untereinander teilen und vergleichen. Möglichkeiten, die früher utopisch waren, begeistern nun die Schülerinnen und Schüler. Auf diese Weise entstand auch dieses Jahr trotz der schwierigen Bedingungen ein besonderer Kurzfilm, der dazu dienen soll, die Leidenschaft künftiger Schülergenerationen an der Biologie und damit an der Vielfalt des Lebens selbst zu wecken.

 
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