2.2 WG Verabschiedung - Homepage Frankenlandschule

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Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums feierlich verabschiedet
In feierlicher Form verabschiedeten am vergangenen Samstagnachmittag die Schulleitung und das Lehrerkollegium der Frankenlandschule Walldürn unter der strengen Einhaltung der coronapandemiebedingten momentan geltenden AHA-Regeln in der Mehrzweckhalle in Hainstadt die diesjährigen Absolventen des dreijährigen Wirtschaftsgymnasiums. Im Mittelpunkt dieser Abschlussfeier stand die Begrüßungsansprache des Schulleiters, Oberstudiendirektor Torsten Mestmacher, die Ansprache von Landrat Dr. Achim Brötel, das Grußwort des Vorsitzenden des Vereins der Freunde der Frankenlandschule Walldürn, Gerd Straub, die Auszeichnung und Belobigung der besten Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Abschlussklassen durch den Schulleiter und durch Abteilungsleiterin, Studiendirektorin Heike Diener, die Rede der Scheffelpreisträgerin Edona Gashi aus der Abschlussklasse WG 13/2 sowie die Entlassung der Abschlussklassen mit Ausgabe der Abschlusszeugnisse für die 53 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums. Zu Beginn dieser Abschlussfeier konnte Oberstudiendirektor Torsten Mestmacher als Schulleiter der Frankenlandschule Walldürn zu dieser Schulabschlussfeierstunde neben allen erschienenen Schulabsolventen insbesondere auch deren Eltern sowie als Ehrengast Landrat Dr. Achim Brötel begrüßen.

Rückblickend ließ er insbesondere noch einmal die letzten beiden Schuljahre passieren, in denen sich immer wieder coronapandemiebedingt Fernunterricht, Präsenzunterricht und hybrider Unterricht in unregelmäßigen Zeitabständen abwechselten, und immer wieder die Maskenpflicht, die Testpflicht, die Pflicht zum Lüften der Klassenzimmer sowie das Abstandsgebot im Mittelpunkt des Schulalltagsgeschehens gestanden hätten. Doch trotz aller Herausforderungen hätten alle 53 Abiturientinnen und Abiturienten „nach drei Jahren harter Arbeit, Schweißperlen auf der Stirn und vielen Marathonläufen von Klassenarbeiten den Wirtschaftsolymp erobert“. Dies alles hätten sie erfolgreich bewältigt und sich deshalb die Goldmedaille in Form des nunmehrigen Abiturzeugnisses redlich verdient. Zur bestandenen Abiturprüfung gratuliere er allen sehr herzlich. Für die weitere Zukunft wünschte er allen Schulabsolventen viel Freude an den kommenden Aufgaben und Herausforderungen, sowie viel Zuversicht, Energie, Toleranz, Mut, Selbstbewusstsein, Zufriedenheit, Glück und Erfolg. Landrat Dr. Achim Brötel beglückwünschte die 53 erfolgreichen WG-Absolventinnen und -Absolventen namens des Neckar-Odenwald-Kreises als der Schulträger der Frankenlandschule Walldürn, namens der Kolleginnen und Kollegen des Kreistags, namens der gesamten Landkreisverwaltung, nicht zuletzt aber auch ganz persönlich zum bestandenen Abitur.

Wie er zu Beginn seiner Ansprache besonders betonen und hervorheben konnte, seien es schon besondere Zeiten, in denen wir momentan leben würden und in denen die 53 Abiturienten am Wirtschaftsgymnasium der Frankenlandschule Walldürn gerade erfolgreich ihr Abitur gemacht hätten. Da man bekanntlich ja allem etwas Positives abgewinnen solle - den Corona-Test natürlich ausgenommen -, könnten sich alle an diesem Tag sogar doppelt freuen. Hinter ihnen liege ein langer schulischer Weg, der gepflastert sei mit Erfahrungen, Erkenntnissen, Erlebnissen und Erinnerungen. Und: An diesem Samstag bekämmen Sie dafür sozusagen die Quittung. Nichts anderes sei das Abiturzeugnis nämlich. Ein Nachweis der ganz persönlichen Leistung, zugleich aber auch ein Ticket, das den Eintritt in eine neue Lebensphase ermögliche. Die Umstände, unter denen die 53 Abiturientinnen und Abiturienten dieses Ticket gelöst hätten, seien allerdings zugegebenermaßen schon sehr speziell gewesen. Gerade in der entscheidenden Phase der letzten beiden Jahre habe das kleine fiese Virus auch im schulischen Alltag nämlich doch zahlreiche Einschränkungen bis hin zu Schulschließungen mit sich gebracht. Immer wieder ein Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht.

Auch die Schule habe sich nahezu komplett neu erfinden müssen. Homeschooling sei quasi über Nacht zur Realität geworden. Für alle Schülerinnen und Schüler genauso wie für alle Lehrerinnen und Lehrer. Für die Digitalisierung insgesamt, ganz besonders aber auch für die Digitalisierung in der Schule habe die Pandemie sogar einen echten Schub bewirkt. So zeige sich eben einmal mehr, dass man gerade in und vor allem an Krisen tatsächlich auch wachsen könne. In herausfordernden Zeiten sei es aber vor allem wichtig, einen klaren Kopf zu bewahren. Das hätten alle 53 Abiturientinnen und Abiturienten mit Bravour geschafft. Die trotz der Sondersituation wirklich beeindruckenden schriftlichen Prüfungsleistungen zum Abschluss seien ein deutlicher Beleg dafür. Jetzt gehe der Blick natürlich nach vorne und ganz sicherlich gebe es auch da momentan viele Unwägbarkeiten. Wenn man das erst einmal begriffen habe, dann müsse einem aber auch klar geworden sein, dass es so, wie man bisher gelebt habe, künftig sicher nicht mehr weitergehen könne. So gesehen sei die Pandemie vielleicht ein Warnschuss gerade noch zur rechten Zeit gewesen. Der Lockdown lege nicht nur still, sondern er rüttele auch wach. Das sei eine große Chance, die es zu erkennen, vor allem aber auch zu nutzen gelte.

Für alle Abiturienten und Abiturienten gelte es, nicht alles einfach kritiklos so hinzunehmen, sondern sich umgekehrt sogar ganz bewusst einzumischen - in der Politik, in der Kirche, in unserer Gesellschaft  und sich selbst, aber auch anderen dadurch klar zu machen, dass eben nicht alles, was geht, auch wirklich geht. Es gelte, vor allem Verantwortung zu übernehmen - Verantwortung für das eigene Leben, Verantwortung für andere in der Familie wie im Beruf, aber auch Verantwortung für unsere Gesellschaft und die Welt, in der wir leben würden. Dabei dürfe man ruhig auch einmal Fehler machen, denn gerade das mache uns doch überhaupt erst menschlich. Wir müssten nur lernen, damit umzugehen. Es gelte, nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen, an sich selbst zu glauben, aber auch für andere Verständnis zu haben, Kompromisse zu suchen, und nicht Entscheidungen zu erzwingen. Ein jeder solle seinen Weg konzentriert und zielstrebig weitergehen, und sich dabei so anzunehmen, wie er sei, und dabei aber auch an sich selbst und für sich zu arbeiten. Erfolg und innere Zufriedenheit im Leben seien zwar nicht selbstverständlich, aber durchaus möglich. Die Schule habe jedem der 53 erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten jedenfalls das nötige Rüstzeug dafür gegeben.

Fast die ganze Welt stehe einem jeden jetzt offen, und egal, wohin der Weg auch führe: Das Abitur - und natürlich erst recht eines von der Frankenlandschule Walldürn - sei ohne Zweifel ein gutes Fundament, auf dem ein  jeder weiter aufbauen könne. Abschließende Worte des Dankes von Seiten des Landrats galten noch einmal allen, die die 53 erfolgreichen Schulabsolventinnen auf Ihrem bisherigen Weg begleitet haben - insbesondere den Eltern und Familienangehörigen, den Partnerinnen und Partner, dem Schulleiter der Frankenlandschule, Oberstudiendirektor Torsten Mestmacher, und insbesondere natürlich der für das Wirtschaftsgymnasium zuständige Abteilungsleiterin, Studiendirektorin Heike Diener, sowie allen Lehrerinnen und Lehrern der Frankenlandschule Walldürn. Gerd Straub als Grußredner übermittelte als Vorsitzender des Vereins der Freunde der Frankenlandschule Walldürn allen Schülerinnen und Schülern der drei Abschlussklassen des Wirtschaftsgymnasiums die herzlichsten Glückwünsche zur erfolgreich bestandenen Schulabschlussprüfung. Allen erfolgreichen Absolventinnen und Absolventin des Abiturjahrgangs 2021 an der Frankenlandschule versuchte er in seiner Grußansprache aufzuzeigen und deutlich zu machen, dass diese mit den nunmehrigen Abitur eine fundierte Grundlage für ihren weiteren Lebensweg erhalten hätten und nun mit Volldampf ihre Fahrt in die weitere Zukunft aufnehmen könnten.

Dieser Schulabschluss „Abitur“ stelle den höchstmöglichen Schulabschluss in Baden-Württemberg dar, und durch ihre bisherige Schulbildung hätten alle 53 Abiturientinnen und Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums an der Frankenlandschule Walldürn ein solides Fundament geschaffen, um sicher auf den Gleisen des anstehenden Berufslebens fahren zu können. Ein jeder sollte seinen ganz persönlichen beruflichen Weg beschreiten, dabei stets seinen Bildungshorizont erweitern, sowie zur Fachkraft in der Nähe oder in der Ferne werden, und ferner stets darum bemüht zu sein, in der heutigen Zeit der ständigen Veränderungen stets ein verlässlicher Partner zu sein. Ein jeder solle seinen künftigen Weg mit Vernunft, Selbstvertrauen, Offenheit und auch Rücksichtsnahme weitergehen, und sich dabei stetig auch für die Werte der Demokratie einzusetzen, denn diese Werte unserer Demokratie und die soziale Marktwirtschaft gelte es zu erhalten und zu fördern. Nach diesem Grußwort richtete sodann Studiendirektorin Heike Diener als Abteilungsleiterin „Wirtschaftsgymnasium“ an der Frankenlandschule Walldürn einige sehr herzliche, ansprechende und richtungweisende Entlassworte an alle Schulabsolventen und zeichnete danach dann die jeweils besten Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler in den einzelnen Fachschaften mit Sonderpreisen so-wie die besten Schülerinnen und Schüler der einzelnen Abschlussklassen des dreijährigen Wirtschaftsgymnasiums jeweils mit einem Buchpreis bzw. mit einem öffentlichen Lob aus.

Für überdurchschnittliche und herausragende schulischen Leistungen erhielten in diesem Jahr folgende Schülerinnen und Schüler die von der Schulleitung und von den einzelnen Fachschaften ausgelobten Sonderpreise: die von der Volksbank Franken, von Südwestmetall und vom Verein für Socialpolitik gestifteten Preise der Fachabteilung Wirtschaftsfächer – den so genannten „Wirtschaftspreis“ - erhielten Edona Gashi aus der Klasse WGW13/2, Margaretha Giegerich aus der Klasse WGI13/1 und Nina Trabold aus der Klasse WGW13/2; den Preis der Fachabteilung Deutsch – den so genannten „Scheffelpreis“ – Edona Gashi aus der Klasse WGW13/2; den Preis der Fachabteilung Mathematik Margaretha Giegerich aus der Klasse WGWI3/1; den Preis der Fachschaft Geschichte/Gemeinschaftskunde Moritz Mechler aus der Klasse WGW13/3; den Preis der Fachschaft Informatik Margaretha Giegerich aus der Klasse WGI13/1; den Preis der Fachschaft Religion Florian Mitschke aus der KlasseWGW13/3; den Preis der Fach-schaft Spanisch Roberto Veras Villaman aus der Klasse WGI13/1;den Preis der Fachschaft Sport - die sogenannte „Alfred-Maul-Gedächtnismedaille in Bronze“ - Nina Trabold aus der Klasse WGW13/2. Den Schulpreis für vorbildliche Mitarbeit als Schülersprecher in der SMV erhielt Tam Nguyen aus der Klasse WGW13/2.

Einen Klassenpreis in Form einer Buchgabe für sehr gute schulische Leistungen erhielten als jeweilige Klassenbeste bzw. als Schülerinnen und Schüler mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser: Aus der Abschlussklasse WGI13/1 Margaretha Giegerich mit einem Notendurchschnitt von 1,3; aus der Abschlussklasse WGW13/2 Gashi Edona als Klassenstufenbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,2,  Pauline Bundschuh mit einem Notendurchschnitt von 1,5; aus der Abschlussklasse WGW13/3 Florian Mitschke mit einem Notendurchschnitt von 1,5.

Ein Lob für insgesamt sehr gute bzw. gute schulische Leistungen (Note 1,6 – 2,0) wurde an folgende Schulabsolventen ausgesprochen: Klasse WGI13/1 Jessica Brandl (1,7), Pia Seyfried (1,8), Niclas Balkenhol (1,9); Klasse WGW13/2 Nina Trabold (1,6), Chantal Meidel, Tam Nguyen (beide jeweils 1,7); Klasse WGW13/3: Felix Gärtner (2,0). Diesen schulischen Auszeichnungen und Belobigungen schloss sich sodann die Rede von Scheffelpreisträgerin Edona Gashi aus der Abschlussklasse WGW13/2 an. Wie diese nach einem Rückblick auf ihre eigene und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler dreijährige gemeinsame Schulzeit am Wirtschaftsgymnasium der Frankenlandschule Walldürn im weiteren Verlauf seiner Scheffelpreisrede feststellen konnte, seien alle 53 erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten des dreijährigen Wirtschaftsgymnasiums an der Frankenlandschule Walldürn trotz all der durch die Corona-Pandemie bedingten oftmals sehr schwierigen Begleitumstände nun am Ziel angelangt und könnten an diesem Tag ernten, was sie vor vielen Jahren gesät hätten. Mit dem Abitur ende ein Kapitel im bisherigen Leben eines jeden einzelnen, und ein jeder könne damit einen Schlussstrich ziehen unter seine Schullaufbahn und nun etwas Neues beginnen. Ein jeder habe sich in diesen drei Jahren weiterentwickelt und könne stolz sein auf das, was er bis hier hin geschafft habe. Ein Jeder sei jetzt selbst verantwortlich für den Inhalt des neuen Kapitels im Buch des Lebens.

Die Scheffelpreisträgerin beschloss ihre Ansprache mit folgenden Worten: „Ich weiß nicht, wie viel ihr von meiner Rede in den nächsten Wochen noch in Erinnerung haben werdet. Aber falls ihr irgendetwas mitnehmen solltet, dann bitte folgendes: Erfolg ist nicht immer nur mit Reichtum und Anerkennung verbunden, sondern auch damit, wie sich die Menschen um euch herum wegen euch fühlen. Keiner wird sich später an eure Noten erinnern, sondern eher an eure Persönlichkeit. Man wird gerne an euch zurückdenken, wenn ihr den Menschen in eurer Umgebung mit Respekt begegnet seid, und das nicht nur dann, wenn ihr etwas von ihnen gebraucht habt. Und wenn man so an euch zurückdenkt, dann nenne ich das einen großen Erfolg!“ Abschließend dankte Scheffelpreisträgerin Edona Gashi im Namen aller Mitschülerinnen und Mitschüler insbesondere noch einmal all denen, die zum erfolgreichen Schulabschluss der 53 diesjährigen Abiturienten an der Frankenlandschule Walldürn beitragen haben: den Tutoren, allen Lehrern, der Schulleitung, allen Mitarbeitern in der Schulverwaltung, sowie allen Eltern. Im Anschluss an diese Rede der Scheffelpreisträgerin nahm sodann Oberstudiendirektor Torsten Mestmacher als Schulleiter der Frankenlandschule Walldürn zusammen mit WG-Abteilungsleiterin, Studiendirektorin Heike Diener sowie mit den jeweiligen Klassenlehrern die Entlassung der erfolgreichen Schulabsolventen des dreijährigen Wirtschaftsgymnasiums durch die Überreichung der Abschlusszeugnis-se bzw. Reifezeugnisse vor. Mit Dankesworten der Klassenvertreter/Innen der drei Abschlussklassen klang die Abschlussfeier dann schließlich aus.
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