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Besuch der "Erlebnisausstellung Finanzanlage" der Volksbank Franken

Am Donnerstag, 6. Juni 2019 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse WGI 13 im Rahmen des ÖST Unterrichts die „Erlebnisausstellung Finanzanlage“ der Union Investment in der Hauptstelle der Volksbank Franken in Walldürn, die interaktiv und anschaulich an vier Stationen zum Thema rentable Geldanlage informiert. Kundenberater Timo Häfner führte durch die Ausstellung und erläuterte den Schülern, ergänzend zur im Rahmen der letzten Lehrplaneinheit besprochenen Finanzkrise, anschaulich die Notwendigkeit sich mit dem Thema Geldanlagen zu beschäftigen. Deutschland ist Sparweltmeister. 77% des Privatvermögens der Deutschen in Höhe von 5,8 Billionen Euro ist jedoch nur niedrig-verzinst angelegt. Aufgrund der eher risikofreien Anlagestrategie vieler Deutscher lag die Rendite in den vergangenen 15 Jahren bei 2,2%, der Vermögenszuwachs über die vergangenen 30 Jahre bei 100%. Vergleicht man das Anlegeverhalten mit dem der Amerikaner, stellt man schnell fest, dass deren Anlageverhalten ein anderes und auch ein erfolgreicheres ist, betrachtet man deren Vermögenszuwachs von 200% im selben Zeitraum.
Die erste Station diente insbesondere der Veranschaulichung der Konsequenzen, was passiert, wenn man sich nicht um sein Vermögen kümmert und dieses durch Inflation, Niedrigzins oder stetige Preisteuerungen zunehmend schrumpft. Die Vor- und Nachteile risikofreudiger Geldanlagen wurden an der zweiten Station deutlich und daraus resultierend, wie wichtig es ist unterschiedliche Anlageformen zu wählen, um das Risiko zu streuen. Die dritte Station widmet sich der Veranschaulichung des Zinseszinseffekts mit unterschiedlichen Zinssätzen über einen Anlagezeitraum von 15 Jahren. Die Rolle des Wertpapiermarktes und die Chancen v.a. langfristiger Geldanlagen wurden an der letzten Station deutlich. Während Gier und kurzfristig hohe Gewinne meist ein Garant für hohe Risiken sind, zeigen langfristige Anlagen, dass die Chancen auf gute Rendite steigen. Auf dem Wertpapiermarkt in Deutschland bedeutet das im Schnitt eine Mindestanlagedauer von 13 Jahren. Darüber hinaus erfuhren die Schüler, dass sich Sparen auch mit kleinen monatlichen Beträgen langfristig auszahlt und dass sich das heutige, tendenziell risikoarme Anlageverhalten der Deutschen, u.a. auf die Dotcom-Blase und die Finanzkrise 2008 zurückführen lässt, womit der Bezug zum Lehrplan wieder hergestellt wurde.
Die Schüler waren begeistert anhand der Ausstellung einige Zusammenhänge noch besser verstehen zu können und bewerteten diesen Besuch als rundum lohnenswert.
 
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