1.7 KBS Verabschiedung - Homepage Frankenlandschule

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Kaufmännische Auszubildende feierlich verabschiedet
Ganz anders als gewohnt wurden an der Frankenland-schule in Walldürn die diesjährigen Berufsschülerinnen und Berufsschüler verabschiedet. Bedingt durch die Corona-Maßnahmen musste die Entlassfeier im kleineren, aber dennoch feierlichen Rahmen stattfinden. Leider ohne Eltern, Geschwister, Freunde, Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Ehrengäste erhielten die insgesamt 47 Absolventen aus den Bereichen Industrie, Büromanagement, IT und Einzelhandel ihre Zeugnisse und dürfen sich damit über den erfolg-reichen Abschluss ihrer Ausbildung in ihrem Betrieb und an der Frankenlandschule freuen. Schulleiter Oberstudiendirektor Torsten Mestmacher bedauerte zu Beginn der Abschlussfeier, dass die Absolventen ihren Erfolg nicht zusammen mit Gästen feiern könnten. Habe man am Ende des letzten Schuljahres noch die Hoffnung gehabt, dass man im Schuljahr 2020/2021 wieder in Präsenz unterrichten könne, so sei man im Dezember 2020 eines Besseren belehrt worden. Fernunterricht, Präsenzunterricht und hybrider Unterricht hätten sich in unregelmäßigen Abständen abgewechselt. Dazu seien die Maskenpflicht, die Testpflicht, die Pflicht zum Lüften der Klassenzimmer und das Abstandsgebot gekommen. Und für die 47 erfolgreichen Absolventen der Kauf-männischen Berufsschule an der Frankenlandschule seien dann - auch noch - die erhöhten Anforderungen in deren beruflichem Umfeld hinzu gekommen. An diesem Tag der Abschlussfeier könne man nun sehr erfreut fest-stellen, dass alle KBS-Alsolventinnen und KBS-Absolventen alle schulische Anforderungen - teilweise mit hervorragenden Leistungen - bewältigt hätten. Das sollte alle dazu veranlassen, für den weiteren beruflichen Werdegang mit auf den Weg zu nehmen, dass alle sehr gut ausgebildet seien.

In der weiteren Folge seiner Verabschiedungsansprache ging Oberstudiendirektor Torsten Mestmacher sodann näher auf die von Thieß Pe-terson, Senior Advisor bei der Bertelsmann-Stiftung, aufgestellten 5 Thesen für die weitere Entwicklung der Wirtschaft ein, die sehr deutlich machen würden, warum eine gute Ausbildung wichtig sei. Die fünf Thesen würden lauten: „Der Internationale Handel gerät zunehmend unter Druck“, „Das Wachstumsparadigma, also die Vorstellung vom ewigen Wachstum, stößt auf ihre Grenzen“, „Verteilungskonflikte der Arbeit und um die Ressourcen werden komplexer“, „Nationalstaaten verlieren an politischen Gestaltungsmöglichkeiten“, sowie „Der Systemwettbewerb mit Schwellenländern setzt Marktwirtschaften unter Druck“. 5 Thesen, die es in sich hätten und von denen jede These es Wert wäre, besprochen zu werden. Näher insbesondere auf die zweite These „Das Wachstumsparadigma stößt an seine Grenzen“ versuchte er zu erläutern, warum er glaube, dass es sich tatsächlich lohne, Wert auf eine gute Ausbildung zu legen, und dabei zu betrachten, warum das Wirtschaftswachstum wich-tig sei und warum es zugleich eine Herausforderung für die Gesellschaft bleibe. Wie er zum Schluss seiner Verabschiedungsansprache schließlich noch feststellen konnte, stünden wir entsprechend der zuvor genannten fünf Thesen von Thieß Peterson als Gesellschaft neben der Bekämp-fung der Pandemie vor großen Herausforderungen . Die Grundlage, um mit heutigen und zukünftigen Herausforderungen zurechtzukommen, sei eine gute Ausbildung. Die 47 diesjährigen erfolgreichen Absolven-tinnen und Absolventen der KBS an der Frankenlandschule hätten in den letzten zwei bzw. drei Jahren gezeigt, dass sie auch bei Gegen-wind und Hindernissen auf ihrem Weg ihr Ziel hätten erreichen kön-nen und in der Zukunft in aller Regel auch weiterhin erreichen wür-den. Er entlasse sie mit dem guten Gefühl, dass sie für die kommenden Herausforderungen sehr gut gerüstet seien, und er wünsche allen für den weiteren Lebensweg alles Gute, viel Glück und Gottes Segen.

In einem anschließenden kurzen Grußwort gratulierte Gerd Straub, Vorsitzender des Fördervereins „Verein der Schule der Frankenlandschule, den Absolventen sehr herzlich zur Bestandenen Prüfung. Alle 47 Absolventinnen und Absolventen der KBS hätten sich ihren Abschluss an der Frankenlandschule und in ihrem Ausbildungsbetrieb redlich erworben - die letzten anderthalb Jahre sogar unter den erschwerten Corona-Bedingungen und Corona-Einschränkungen. Sie alle hätten sich auch durch ihre Ausbildung qualifiziert und würden zukünftig nun am „Berufsleben“ teilnehmen, in das sie bei ihrer Ausbildung bereits hätten reinschnuppern dürfen. Vehement forderte er alle auf, alle Zuversicht mit in den nächsten beruflichen Lebensabschnitt zu nehmen, sich allzeit auch weiterhin in beruflicher Hinsicht etwas zuzutrauen, stets sowohl beruflich als auch privat ein verlässlicher Partner zu sein, und seine Meinung stets offen und ehrlich zu äußern. Der Erfolg liege bei Gott nicht nur in einer möglichen Optimierung des Gehaltes oder im möglichst schnellen Aufstieg in Führungspositionen, sondern vielmehr darin, dass man sich im Team wohlfühlt, sich auf die Kollegen verlassen kann, sowie sich Respekt und Anerkennung für seine erbrachten Leistungen bei Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern erwerbe. Allen wünsche er, dass der vor ihnen liegende Weg der richtig sei, dass er nicht zu viele Hindernisse bereit halte und dass ein jeder mit Zuversicht immer festen Boden unter die Füße bekomme. Die Voraussetzungen, die ein jeder mitbringe, seien jedenfalls sehr gut, und die Arbeitgeber in dieser Region wüssten die Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule an der Frankenschule sehr zu schätzen, und sie wüssten, dass diese an dieser Schule eine praxisorientierte und fundierte schulische Ausbildung genossen hätten.

Studiendirektorin Heike Diener, Abteilungsleiterin für den Bereich der Kaufmännischen Berufsschule, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass eine Entlassfeier in diesem Rahmen überhaupt möglich gewesen sei. Dies sei nach den Entwicklungen der vergangenen Monate nicht zu jedem Zeitpunkt sicher und selbstverständlich gewesen. Auch Hei-ke Diener schloss sich den herzlichen Glückwünschen der Vorredner an und leitete dann über zur Verleihung der Preise und Belobigungen an die besten Schülerinnen und Schüler.
Einen Klassenpreis erhielten:

Klasse W3BM:
Celine Blaye (Notendurchschnitt 1,5 - Fa. Hch. GRAM-LING GmbH & Co. KG).

Klasse W3KI:
Franziska Böhrer (Notendurchschnitt 1,4 - Maschinen-fabrik Gustav Eirich GmbH & Co. KG)
Annett Kugler (Notendurchschnitt 1,4 - Firma AZO GmbH & Co. KG)
André Kuschel (Notendurchschnitt 1,4 - Maschinenfabrik Gustav Eirich GmbH & Co. KG)
Marius Mechler (Notendurchschnitt 1,5 - Firma SCHEUERMANN + HEILIG GmbH)

Ein Lob erhielten:

Klasse W3BM:
Gloria Noe (Notendurchschnitt 1,8 - AWO Neckar-Odenwald gemeinnützige GmbH)
Lisa Bummer (Notendurchschnitt 1,9 - Verrechnungsstelle für katholische Kirchengemeinden)
Lorena Schieszl (Notendurchschnitt 2,0 - Stadtwerke Walldürn GmbH).

Klasse W3IK:
Simon Weber (Notendurchschnitt 2,0 - PINK GmbH Vakuumtechnik).

Klasse W3KI:
Chiara Gärtner (Notendurchschnitt 1,7 - Procter & Gamble Manufacturing GmbH)
Julia Müller (Notendurchschnitt 1,7 - Grammer Interior Components GmbH)
Miles Repp (Notendurchschnitt 1,7 - Goldschmitt techmobil GmbH)
Anna-Lena Link (Notendurchschnitt 1,8 - GÖTTFERT Werkstoff-Prüfmaschinen GmbH),
Michelle Mages (Notendurchschnitt 1,8 - Firma SCHEUERMANN + HEILIG GmbH)
Bettina Hütter (Notendurchschnitt 1,9 - Werner Genzwürker Elektrotechnik GmbH).

SD Heike Diener überreichte anschließend zusammen mit den Klassenlehrern die Zeugnisse. Schulleiter Torsten Mestmacher nahm am Ende der Veranstaltung noch die Gelegenheit wahr, allen zu danken, die zum Prüfungserfolg und zur Organisation der Abschlussfeier beigetragen hatten, hervorzuheben sei hier Heike Diener, die in ihrer neuen Funktion als KBS-Abteilungsleiterin gleich mit einem sehr ungewöhnlichen Corona-Schuljahr starten musste, dennoch seien alle Prüfungen völlig reibungslos und nach Plan verlaufen. Ihre Abschlusszeugnisse der Berufsschule nahmen bei dieser Ab-schlussfeier entgegen:

Klasse W2KE (Verkäufer/-innen, Klassenlehrer Studiendirektor Frank Stephan): Micelle Dörr, Jennifer Faßbender, Timo Franzsander, Jessica Natalie Hirsch, Marlon Reifenberger, Alexandra Sokolskiy, Isabell Staudinger, Ricco Wünsche.

Klasse W3BM (Kaufleute für Büromanagement, Klassenlehrerin Studienrätin Janine Schubert): Celine Bich, Celine Blaye, Florian Bronn-bauer, Lisa Bummer, Sarah Götz, Gloria Noe, Sebastian Noe, Patrick Pach, Lorenz Schiesl.

Klasse W3IK (Informatikkaufleute und IT-Systemkaufleute, Klassenlehrer Studienrat Michael Volk): Bastian Keilbach, Ilka Schäfer, Jonas Scholl, Simon Weber.

Klasse W3KE (Einzelhandelskaufleute, Klassenlehrer Studienrat Tobias Waldecker): Florian Fladt, Antonia Geier, Massimo Iurlo, Celine Keller, Fabian Megnin, Angela-Laureen Otterbach, Christoph Rausch.

Klasse W3KI (Industriekaufleute, Klassenlehrerin Oberstudienrätin Andrea Bauer): Koutaiba Alkurdi, Franziska Böhrer, Marie Bühl, Lena Frank, Chiara Gärtner, Jennifer Hartmann, Bettina Hütter, Luisa Klingbeil, Annett Kugler, André Kuschel, Anna-Lena Link, Michelle Mages, Marius Mechler, Julia Müller, Miles Repp, Dorothee Rudolph, Leonie Salopek, Sventlana Schimf, Stephanie Seeberger.

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